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Einmal selbst am Simulator an virtuellem Gewebe zupfen oder live zuhören, wie ein elektrischer Impuls dem stolpernden Herzen einer Patientin den richtigen Takt verleiht: Das konnten Mitte Februar die Mitglieder des Vorstands der Adalbert Zajadacz Stiftung, die zusammen mit der Ehrenvorsitzenden Uta Blencke und den beiden Mitarbeiterinnen der Stiftung zu Besuch im Albertinen Krankenhaus waren. Eingeladen hatte die Albertinen-Stiftung, um einige medizintechnische Geräte zu präsentieren, deren Anschaffung die Adalbert Zajadacz Stiftung großherzig gefördert hatte: einen OP-Simulator, ein Pulsed Field Ablationsgerät und das dazugehörige BARD-System.

Der Simulator verbessert die Ausbildung von Operateurinnen und Operateuren ganz wesentlich, zum Wohle der behandelten Patientinnen und Patienten. Zusätzliche Module erlauben es zudem gestandenen Chirurginnen und Chirurgen, seltene und komplexe Operationen vorab zu trainieren. Das Pulsed Field Ablationsgerät und das BARD-System wiederum veröden absolut zielsicher krankes Herzgewebe, so dass das umliegende gesunde Gewebe geschont wird, und sind dadurch höchst wirksam gegen Herzrhythmusstörungen, zum Beispiel Vorhofflimmern. Eine Vollnarkose ist nicht erforderlich, zudem ist die Behandlung deutlich kürzer als auf konventionellem Wege. Betroffene bekommen dadurch schneller einen OP-Termin und sind auch direkt danach wieder auf den Beinen.

Leider gibt es für solch innovative Geräte keine Mittel aus öffentlichen Kassen. Umso dankbarer sind wird, dass die Adalbert Zajadacz Stiftung die Anschaffung großzügig unterstützt hat – ein echtes Geschenk für Patientinnen und Patienten ebenso wie für die Mitarbeitenden im Albertinen Krankenhaus!

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