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Virtuell haben sie sich schon häufiger „gesehen“, jetzt gab es endlich eine Begegnung in der realen Welt: Am 29. April 2026 trafen die Mitglieder der neuen medizinischen Leitung der „Herzbrücke“ mit Dr. Ahsannullah Madad Fassli (Bild Mitte) zusammen.

Der in Deutschland aufgewachsene und ausgebildete Chefarzt der Herzchirurgie am Mohmand Hospital in Kandahar/ Afghanistan hat im Auftrag der „Herzbrücke“ bereits fast 200 schwerkranke afghanische Kinder operiert. Seit Sommer 2025 wird jeder Befund eines herzkranken afghanischen Kindes, den Dr. Fassli und Kollegen aus Kabul bereitstellen, durch ein vierköpfiges Gremium geprüft, dem Prof. Dr. Karsten Sydow (2.v.r., Chairman des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums, Chefarzt der Kardiologie am Albertinen Krankenhaus), Prof. Dr. Thorsten Hanke (l., Chefarzt der Herzchirurgie am Albertinen Krankenhaus), Prof. Dr. Michael Hübler (2.v.l., Chefarzt der Kinderherzchirurgie am UKE) und PD Dr. Götz Müller (r., Kinderkardiologe am UKE und mit eigener Praxis) angehören. Per App gibt es einen intensiven Kontakt zwischen dem Hamburger Quartett und Dr. Fassli in Kandahar, um festzustellen, welche Kinder gut operiert werden können.

Als Dr. Fassli nun zum Heimaturlaub nach Deutschland kam, ergab sich die erfreuliche Gelegenheit zum gemeinsamen Termin in Hamburg. Auch hier stand der Austausch über angeborene Herzfehler im Mittelpunkt, und das auch ganz praxisnah mit einer zweitägigen Hospitation von Dr. Fassli im Herz-OP-Saal. Die neuen Erkenntnisse kommen nun gleich wieder den „Herzbrücke“-Kindern zugute.

Wir danken den medizinischen Leitern der „Herzbrücke“ für ihren großen Einsatz zum Wohle herzkranker Kinder und dem Hotel Ausspann in Hamburg-Schnelsen, das die Unterbringung von Herrn Dr. Fassli während seines Hamburg-Besuchs pro bono ermöglicht hat!

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