Ein neues Ultraschallgerät erweitert die medizinischen Möglichkeiten der Herzchirurgie im Albertinen Herz- und Gefäßzentrum. Ermöglicht wurde die Anschaffung durch die Unterstützung der Adalbert Zajadacz Stiftung sowie der Karl-und-Gertrud-Herberg-Stiftung.
Zum Einsatz kommt das Gerät bei sogenannten Schluckecho-Untersuchungen, auch transösophageale Echokardiografie genannt. Dabei wird der Ultraschallkopf über die Speiseröhre eingeführt, die unmittelbar hinter dem Herzen verläuft. Diese Nähe erlaubt eine besonders detailreiche Darstellung der Herzstrukturen. Erkrankungen wie Blutgerinnsel, Veränderungen der Herzklappen oder krankhafte Befunde an der Hauptschlagader können so deutlich zuverlässiger erkannt werden als bei einer Untersuchung von außen über die Brustwand.
Während der herzchirurgischen Eingriffe liefert das neue System hochauflösende Live-Bilder. Dadurch erhält das OP-Team wertvolle Informationen in Echtzeit und kann operative Entscheidungen präzise auf die individuelle Situation der Patientinnen und Patienten abstimmen. Dies trägt zu einem effizienteren Operationsverlauf und zu besseren Behandlungsergebnissen bei.
Mit der Investition in moderne Schluckecho-Technologie wird ein weiterer wichtiger Schritt zur Optimierung der herzchirurgischen Versorgung getan. Das Albertinen Herz- und Gefäßzentrum und auch wir bedanken uns herzlich bei beiden Stiftungen für ihr Engagement, das diese Weiterentwicklung zum Wohl der Patientinnen und Patienten ermöglicht hat.
